Finanzen

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Monatsrückblick Juni 2019

Der Juni ist vorbei und pünktlich zum zweiten Mittwoch des Monats gibt es wieder einen Rückblick.

Vermögens- und Investitionsentwicklung im Juni

Was war der Juni ein super Monat!
Meine langfristig angelegten Genossenschaftsanteile wurden mir zurück erstattet und so konnte ich diese anderweitig anlegen. Dadurch haben sich meine Rücklagen um stolze 313,78 Anteile1 erhöht. Somit habe ich mein Ziel für das Gesamtjahr 2019 bereits im Juni erreicht, was mich sehr positiv stimmt. Trotzdem werde ich versuchen weiterhin Rücklagen zu bilden, auch wenn ich mich jetzt erstmal auf die anderen Investitionen konzentrieren möchte.
Auch die Investitionen in Peer-to-Peer-Kredite haben im Vergleich zum Vormonat nochmal deutlich zulegen können, sodass ganze 184,56 Anteile1 hinein geflossen sind. Das Jahresziel für 2019 ist auch hier schon recht nahe und sollte in den nächsten zwei bis drei Monaten geknackt werden.
Meine Aktivität an der Börse fiel nicht ganz so üppig aus, wie in den anderen beiden Bereichen. Dennoch habe ich hier die Investitionen um 84,21 Anteile1 erhöhen können. Zur Zeit sehe ich auch eine extrem positive Kursentwicklung und hoffe natürlich, dass dies noch ein bisschen so anhält. Ich bin mir aber natürlich dessen bewusst, dass die Kurse auch mal wieder fallen werden. Gerne können die sich damit aber noch Zeit lassen. Für das Gesamtjahr 2019 ist auch hier das Ziel bereits zu über 2/3 geschafft, ein Erreichen deutlich vor dem Jahresende ist ziemlich sicher.
Am wenigstens Geld habe ich den vergangenen Monat für die Rückzahlung von Schulden in die Hand genommen. Mit 72,68 Anteilen1 ist aber wieder ein weiterer Schritt zur Tilgung getan. Ich liege noch gut im Trend, zirka 60% sind erreicht.
Bei meinen Habenzinsen gab es im vergangenen Monat einen deutlichen Sprung nach oben, sodass ich 21,58 Anteile1 einnehmen konnte. Zu verdanken habe ich das zu einem nicht unerheblichen Teil EstateGuru*. Das liegt aber hauptsächlich daran, dass hier eine endfällige Kredittilgung anstand. Für den Juli rechne ich da wieder mit etwas weniger.
Mit 11,45 Anteilen1 hat sich meine Dividende gut geschlagen, das kam aber alles durch die Auflösung meiner Genossenschaftsanteile. Dem Jahresziel bin ich somit um einiges näher gekommen, 1/3 fehlt aber noch ungefähr. Von meinen Aktien habe ich im Juni keine Dividenden erhalten.

Die finanzielle Entwicklung im Juni war wirklich klasse und mit einer Sparquote von sagenhaften 47,65% könnte ich nicht zufriedener sein. Die kam natürlich durch die hohen „Einnahmen“ aufgrund der Auflösung der Genossenschaftsanteile zustande, eine so hohe Sparquote wird sich also so schnell sicher nicht wiederholen lassen. Dennoch bin ich mit dieser Entwicklung wirklich sehr zufrieden.

Selbstständigkeit

Man kann es sich sicherlich schon denken, aber auch im Juni hat sich hier wenig getan. Ich habe einige Dinge ausprobiert und vorbereitet, aber wirklich Geld damit verdient habe ich noch immer nicht. Immer wieder komme ich auf das Zeit- und Motivationsproblem zurück. Zumindest habe ich einen ungefähren Plan, wo mich das nächste Jahr hinführen soll. Jetzt muss nur noch die Umsetzung richtig anlaufen.

Bildung & Kultur

Wie schon im Vormonat habe ich mir einiges an Informationen, die ich in der Vergangenheit zusammen getragen habe, zu Gemüte geführt. Ein Fachbuch habe ich im Juni aber nicht gelesen. Somit ist mein Jahresziel jetzt wirklich stark gefährdet. Darüber bin ich doch etwas betrübt, aber ich habe oft einfach keinen Kopf dafür, mir noch mehr Informationen einzuhämmern, da dies schon den ganzen Tag in meinem Job der Fall ist. Zwingen werde ich mich da also nicht
Zumindest an der Roman-Front ging es aber dann doch noch weiter, sodass ich Band 2 der Die Saat*-Trilogie von Chuck Hogan beenden konnte. Im Juli geht es jetzt also so langsam dem Ende entgegen und mein Ziel, drei Romane in diesem Jahr zu lesen, wäre somit in greifbarer Nähe. Das wird 🙂

Couch-Potato

Sportlich war der Juni leider wieder richtig katastrophal, was vor allem daran lag, dass ich wieder einige Tage krank war und zudem das Wetter für mich bereits zu warm war. Das raubte mir richtig Energie und mich sportlich zu betätigen habe ich da leider wenig geschafft. Da waren im Gesamtmonat leider nur 3,58 Stunden drin, was im Vergleich zum Mai richtig erbärmlich ist. Wenn ich aber an Februar und März denke, dann ist das noch einigermaßen annehmbar. Nun muss ich aber durchaus ranglotzen, damit ich das Jahresziel nicht auch noch reiße.

Fazit

Finanziell lief der Juni 2019 wirklich absolut klasse und ich konnte meinen Zielen deutlich näher kommen. Alles andere ging aber ziemlich bescheiden voran und ich hatte bzw. habe da momentan wieder das Gefühl auf der Stelle zu treten. Sowohl der sportliche Aspekt als auch die Weiterbildung sind fast vollkommen zum Erliegen gekommen. Das frustet mich gewaltig. Die Motivation und Stimmung sind zurzeit (auch deswegen) ziemlich im Keller, aber ich hoffe das ändert sich bald wieder. Manche Dinge muss ich jetzt einfach wirklich anpacken, ob ich will oder nicht.

Monatsrückblick Mai 2019

Wie bereits im April angekündigt, gibt es auch diesen Monat einen Rückblick. In diesem erläutere ich die Entwicklung meiner Finanzen, der Selbstständigkeit und Bildung, sowie meiner sportlichen Ziele. Grundsätzlich verlief der Mai in vielen Belangen deutlich besser als der April, sodass ich alles in allem sehr zufrieden bin. Luft nach oben gibt es aber immer noch genug. Wo ich noch Verbesserungsmöglichkeiten habe, wirst du im Folgenden erfahren.

Vermögens- und Investitionsentwicklung im Mai

Die Vermögensbildung und meine Investitionen haben im Mai 2019 wirklich gut funktioniert.

In meine Rücklagen konnte ich ganze 102,47 Anteile1 stecken und somit mein Finanzpolster weiter ausbauen. Dadurch habe ich an dieser Front 62% meines Ziels für das Gesamtjahr 2019 bereits erreicht. Die restlichen Rücklagen sollten also ohne weiteres machbar sein.

Nachdem der April bezüglich neuer Investitionen in Peer-to-Peer-Kredite wirklich erbärmlich lief, habe ich auch hier wieder etwas Geld in die Hand genommen und stolze 108,19 Anteile1 investiert. Vermutlich wird’s dann im Juni diesbezüglich wieder etwas weniger werden, aber für den Mai bin ich absolut zufrieden, da ich für das Gesamtjahr nun bereits über 40% meines Ziels erreicht habe. Somit habe ich im vergangenen Monat mehr in P2P-Kredite investiert als in den Monaten Januar bis April zusammen.

Einen Einbruch gab es in meinen Investitionen in die Börse, da ich hier nur 48,15 Anteile1 in Aktien gesteckt habe. Im Gesamtjahresvergleich bin ich noch recht gut dabei, von daher ist das nicht ganz so dramatisch.

War der April bezüglich der Neuverschuldung noch katastrophal, so habe ich im Mai wieder einiges an Boden gut gemacht und 117,78 Anteile1 zurück gezahlt. Hier hoffe ich mal, dass ich soweit auf der Spur bleibe und die restlichen knapp 60% meines Jahresziels noch erreiche. Sollte aber machbar sein und die Sollzinsen sind zum Glück relativ niedrig, da diese auch nur für einen kleinen Teil der Verbindlichkeiten anfallen.

Bei den Habenzinsen ging es im Vergleich zum Vormonat wieder etwas nach oben, sodass ich 16,77 Anteile1 erwirtschaften konnte. Meinen bisher erfolgreichsten Monat (März 2019) konnte ich damit zwar noch nicht toppen, aber ich befinde mich auch hier auf einem guten Weg. Vor allem Mintos und EstateGuru* liefen im Mai bei mir besonders gut und haben ihre Ergebnisse vom Vormonat weiter verbessern können. Auch Bondora* hat weiterhin eine wirklich gute Performance hingelegt, musste aber im Vergleich zum April deutlich abgeben.
Zum ersten Mal in diesem Jahr habe ich nun auch aus meinem Aktiendepot eine Dividende erhalten. Mit 1,65 Anteilen1 war diese zwar noch relativ gering, aber mein Dividendenziel von 20,00 Anteilen für das Gesamtjahr 2019 halte ich trotzdem weiter für realistisch. Im Juni oder Juli steht die Dividende für meine Genossenschaftsanteile – welche einen nicht unerheblichen Anteil an meinem Ziel ausmacht – an. Bei den Aktien hingegen geht die Dividendensaison ja erst noch los, von daher mache ich mir da auch relativ wenig Sorgen.

Finanziell hat sich der Mai wirklich wunderbar entwickelt und war im Vergleich zum April deutlich erfolgreicher. Meine Sparquote betrug ganze 31,62%! Leider wird der eine oder andere Monat mir die Bilanz aber sicherlich noch verhageln. Im Jahresschnitt möchte ich aber zumindest eine Sparquote von 20% halten.

Selbstständigkeit

Leider war der Mai nicht wirklich viel produktiver als der April. Zwar habe ich mir viele Informationen geholt und angefangen diese durchzuarbeiten, aber eine wirkliche Umsetzung erfolgte hier noch nicht. Dementsprechend habe ich auch keine Einnahmen generiert. Ich merke jeden Monat wieder, dass die nebenberufliche Selbstständigkeit nicht ganz ohne ist und man sich hier wirklich sehr stark auf seine Ziele und Vorhaben fokussieren muss. Tut man dies nicht, wird das nichts. Da muss dieses Jahr definitiv noch deutlich mehr von mir getan werden, da ich mein Ziel so definitiv nicht erreichen werde.

Bildung & Kultur

Nun aber genug der Finanzen, auch wenn das hier ja das Haupt-Themengebiet ist 😉
Im Mai 2019 habe ich meine Lesezeit deutlich angehoben, sodass ich nun den Ratgeber Leben kann auch einfach sein* von Stefanie Stahl komplett beendet habe. Die erste Hälfte hatte ich bereits im April durch und die zweite folgte dann vergangenen Monat.
Darüber hinaus habe ich auch in Sachen Romane Fortschritte gemacht. Hier habe ich es sogar geschafft den kompletten ersten Band von Die Saat* von Chuck Hogan und Guillermo del Toro durchzulesen. Für mich ist das eher ungewöhnlich, aber mit etwas „Selbstzwang“ ging es gut voran. Den zweiten Teil habe ich inzwischen bereits ebenfalls angefangen.
Ansonsten sah es bildungstechnisch eher mau aus, auch wenn ich einiges an Artikeln gelesen und Videos zu unterschiedlichen Themen geschaut habe geschaut habe.

Sportlich aufgedreht

Wirklich richtig erfreulich ging es beim Thema Sport zu, denn da habe ich im Vergleich zu den bisherigen Monaten deutlich zugelegt. Während ich im April noch 4,75 Stunden mit Ausdauersport verbracht habe, waren es im Mai schon 9,58 Stunden. Somit habe ich die mit dem Sport verbrachte Zeit ungefähr verdoppelt. Darüber hinaus kamen noch diverse Übungen zum Muskelaufbau und für den Rücken, der mir seit einem Bandscheibenvorfall immer mal wieder Probleme bereitet. Hier bin ich wirklich sehr zufrieden und fühle mich auch deutlich besser, manchmal muss ich aber sehr stark gegen den inneren Schweinehund ankämpfen. Trotzdem sollten die 60 Stunden für das Gesamtjahr im Rahmen des möglichen liegen.
Die Gewichtsabnahme liegt bei zirka 0,5 kg und ist somit eigentlich nicht wirklich erwähnenswert. Vor allem, weil es sowieso immer ein wenig schwankt. Die Tendenz ist aber schon einmal die richtige.

Fazit

Insgesamt bin ich mit dem Mai 2019 sehr zufrieden. Vor allem finanziell und beim Sport hat sich da einiges getan und entwickelt sich in eine sehr schöne Richtung, die ich gerne so weiter verfolgen würde.
Bei der Selbstständigkeit bin ich allerdings schon ein wenig angefressen, dass ich nicht so gut voran gekommen bin. Ich merke immer wieder, dass mir ein gewisser Fokus fehlt und ich am Liebsten zehn Sachen auf einmal ausprobieren würde. Dafür habe ich aber weder die notwendige Zeit, noch die entsprechenden Ressourcen zur Verfügung. Deswegen verläuft auch vieles im Sande. Bis zum Ende des Jahres muss ich hier definitiv eine klarere Linie entwickeln, sonst dümpelt das Ganze weiterhin nur vor sich hin.

Geldanlage in Peer-to-Peer-Kredite

Im Jahr 2016, als ich bereits anderthalb Jahre in meinem aktuellen Job beschäftigt war, hörte ich zum ersten Mal von den sogenannten Peer-to-Peer-Krediten. Aufgrund der bereits seit längerem andauernden Niedrigzinsphase, welche konservative Sparer bestraft, habe ich nach Lösungen gesucht, um mein Geld sinnvoll anzulegen und einen annehmbaren Zins zu erwirtschaften.

Was sind Peer-to-Peer-Kredite (P2P)?

Peer-to-Peer-Kredite werden von Privatpersonen an Privatpersonen (inzwischen aber auch Selbstständige oder Unternehmen) vergeben. Dies geschieht in großem Stil über das Internet auf unterschiedlichen Plattformen, welche als Vermittler dienen. Viele Anbieter arbeiten mit Banken bzw. Kreditinstituten zusammen, um entsprechende Kredite zur Investition zur Verfügung zu stellen. Eine Investition in P2P-Kredite ist bereits mit geringen Beträgen möglich (je nach Anbieter gibt es aber unterschiedliche „Minimalinvestitionen“) und somit auch für Menschen geeignet, die kein Vermögen zum Anlegen haben.
P2P-Kredite bieten teilweise recht ordentliche Renditen, sind aber gleichzeitig sehr riskant. Hier wird oft Geld an Personen oder auch Unternehmen verliehen, die bei einer herkömmlichen Bank aus unterschiedlichen Gründen keinen Kredit bekommen haben. Dazu kann z. B. eine schlechte Kreditwürdigkeit zählen, also sollte man unter keinen Umständen sein gesamtes Vermögen in P2P-Kredite stecken, da ein Totalverlust durchaus im Rahmen des möglichen liegen kann.

Welche Anbieter gibt es?

Inzwischen ist der P2P-Markt hart umkämpft und es tummeln sich einige Anbieter im Internet, welche um die Gunst der Anleger buhlen. Ich selbst habe meine Investitionen bei folgenden Anbietern getätigt:

Auxmoney*
Auxmoney war mein erster P2P-Anbieter und dürfte neben Smava in Deutschland am Bekanntesten sein. Hier habe ich 2016 angefangen zu investieren. Inzwischen ziehe ich meine Investitionen auf der Plattform aber nach und nach ab. Unter anderem ist der Anmelde-Prozess damals sehr umständlich gewesen und Auxmoney ist meines Erachtens auch wenig transparent in der Nutzung und Auswertung des „Erfolgs“. Die Minimalinvestition in einen Kredit beträgt 25,00 €. Es ist auch möglich ein Vielfaches davon zu investieren, einzelne Cent-Beträge bleiben aber auf dem Konto stehen. So ist es z. B. (beim manuellen Investieren) nicht möglich 26,17 € zu investieren und den Zinseszins somit ordentlich zu nutzen. Ob es hier Abweichungen beim Re-Invest gibt kann ich nicht sagen, da ich dieses nicht ausprobiert habe, weil ich die Kredite gerne selbst aussuchen wollte.
Was mich an Auxmoney ebenfalls etwas stört, ist die Tatsache, dass ich pro Investition 1% der Anlagesumme als Gebühr zahlen muss und somit die Rendite um einiges geringer ausfällt. Darüber hinaus verkauft Auxmoney in letzter Zeit die Forderungen bei mir teilweise relativ schnell, wenn die Kreditnehmer in Verzug geraten.

Mintos
Mintos ist ein Anbieter aus Lettland, der mit hohen Zinsen lockt und mit sogenannten Darlehensanbahnern zusammen arbeitet. Diese decken einen Großteil der Darlehenssumme ab, finanzieren einen Teil aber durch die Investoren und beteiligen sie entsprechend an den Einnahmen. Meine Investitionen in Mintos habe ich 2017 gestartet und bin seitdem extrem zufrieden mit der Plattform. Neben der hohen Verzinsung bekomme ich auch genügend Kredite angeboten, die nur noch einen Monat laufen und in die ich somit kurzfristig investieren kann. Das ist mir bei der Plattform wichtig, um in Notfällen schnell an das Geld zu kommen. Darüber hinaus bietet Mintos die Rückkaufgarantie, womit Ausfälle verhindert bzw. abgeschwächt werden sollen, indem die Plattform die Tilgung + Zinsen übernimmt und an den Investor auszahlt. Eine 100%-ige Garantie, sein Geld nicht zu verlieren, ist dies zwar nicht (weil z. B. auch die Darlehensanbahner Pleite gehen könnten), aber trotzdem eine Absicherung für Menschen wie mich, die nicht auf volles Risiko gehen möchten. Die Minimalinvestition bei Mintos beträgt 10,00 €, darüber hinaus sind aber keine Grenzen gesetzt (auch krumme Beträge sind möglich!). Gebühren fallen keine an. Mintos ist zurzeit mein absoluter Lieblings-P2P-Anbieter, da alles recht unkompliziert und schnell läuft, die Rendite stimmt und ich bisher absolut keine Probleme hatte.

Twino
Auch Twino agiert aus Lettland und wurde 2018 in meine Sammlung an P2P-Anbietern aufgenommen. Die Plattform ist Mintos sehr ähnlich, was Rückkaufgarantie und Minimalinvestition angeht. Letztere lässt sich aber etwas „austricksen“, indem man in Kredite investiert, die weniger als 10,00 € frei haben. Somit lassen sich auch Beträge unter 10,00 € investieren und der Zinsenzins-Effekt verpufft nicht so einfach, wie z. B. bei Auxmoney. Twino bietet ebenfalls eine recht gute Verzinsung, diese ist aber nicht ganz so hoch wie bei Mintos. Darüber hinaus ist das Angebot an Krediten auch nicht ganz so umfangreich (aber durchaus ausreichend).

EstateGuru*
EstateGuru hat seinen Hauptsitz in Estland und bietet ausschließlich Kredite auf Immobilien an. Hierbei ist eine Minimalinvestition von 50,00 € pro Kredit notwendig, womit sich die Geldanlage für Kleinstanleger hier nicht unbedingt empfiehlt. Viele Investitionen lohnen sich hier auch erst nach einiger Zeit, da die Zinsen in vielen Fällen erst zum Ende der Laufzeit gezahlt werden. Dies hat sich aber nach meinem Empfinden in den letzten Monaten etwas verändert, sodass auch vermehrt Kredite mit monatlichen Zinszahlungen angeboten werden.

Bondora*
Bondora ist ein weiterer Anbieter aus Estland, der unkomplizierte Investitionen ab 1,00 € pro Kredit ermöglicht. Damit ist eine starke Streuung der Anlage möglich. Inzwischen bietet Bondora nur noch eine Auto-Invest-Funktion namens „Portfolio Pro“ an. Manuelles investieren ist also nicht möglich. Bondora bietet hohe Zinsen und übersteigt dabei sogar meinen Liebling Mintos.

PeerBerry
Erst seit kurzem investiere ich auf der Plattform PeerBerry, welche ebenfalls aus Lettland kommt. Auch hier wurde die Minimalinvestition auf 10,00 € festgelegt und die Plattform bietet eine Rückkaufgarantie an. Bisher habe ich mit diesem Anbieter aber noch relativ wenig Erfahrung und lasse das erst einmal weiterlaufen.

Neben diesen Anbietern gibt es natürlich noch unzählige weitere, wie z. B.: Viventor, ViaInvest, doFinance oder robo.cash.

Was sollten Einsteiger beachten?

Grundsätzlich sollte nur Geld investiert werden, auf welches man nicht zwingend angewiesen ist. Seinen „Notgroschen“ in P2P-Krediten anzulegen macht aufgrund des hohen Risikos und der eingeschränkten Verfügbarkeit wenig Sinn.
Wer in das Thema einsteigen und dabei erst einmal auf Nummer sicher gehen möchte, dem kann ich Mintos wärmstens empfehlen.
Beachte bei der Investition bitte immer, dass du das eingesetzte Geld jederzeit verlieren könntest. Diversifikation ist also alles!
Die erhaltenen Zinsen aus den P2P-Krediten gelten als Einkünfte aus Kapitalvermögen und sind entsprechend zu versteuern. Die Einnahmen sind über die jährliche Steuererklärung mit der Anlage KAP an das zuständige Finanzamt zu melden. Der Sparer-Pauschbetrag von 801,00 € im Jahr kann allerdings verwendet werden und somit unter Umständen die Zahlung von Steuern auf die P2P-Einnahmen verhindern. Die Steuererklärung ist dennoch Pflicht!

Meine Erfahrungen mit P2P

Zu Beginn war ich wirklich skeptisch mit dem Thema Peer-to-Peer. Gerade das hohe Risiko hat mich anfangs etwas abgeschreckt, mittlerweile habe ich aber einen nicht unbeachtlichen Teil meines Vermögens in die unterschiedlichen Plattformen investiert, da diese doch eine recht ordentliche Rendite erzielen. Nichtsdestotrotz werde ich zwar weiter Geld bei den P2P-Anbietern anlegen, aber der Diversifikation zuliebe andere Anlagen (wie z. B. Aktien) stärker ausbauen. Einen Testlauf kann ich nur jedem empfehlen, der mit den aktuellen Niedrigzinsen unzufrieden ist und bereit ist ein Risiko einzugehen. Bisher bin ich persönlich damit sehr gut gefahren und habe meine Investitionen in P2P-Plattformen nicht bereut (höchstens etwas bei Auxmoney, aber hierzu in einem späteren Blog-Artikel mehr).

Hast du bereits Erfahrungen mit P2P-Krediten gemacht? Ist dir zu dem Thema noch etwas unklar? Schreib‘ mir einfach einen Kommentar unter den Beitrag!

Monatsrückblick April 2019

An jedem zweiten Mittwoch des Monats werde ich zukünftig einen Monatsrückblick für den vorangegangenen Monat veröffentlichen. In diesem werde ich darüber informieren, wie sich meine Ziele für 2019 in dem entsprechenden Monat entwickelt haben und welche Fortschritte ich in den unterschiedlichen Bereichen gemacht habe.

Wie haben sich mein Vermögen und meine Investitionen im April entwickelt?

Im April konnte ich neue Rücklagen in Höhe von 48,56 Anteilen1 bilden. Leider entspricht das nicht ganz meinen Vorstellungen obwohl ich damit die Gesamtrücklagen in 2019 bereits um 271,95 Anteile1 erhöht habe und somit bereits knapp unter der Hälfte meines für das Gesamtjahr gesetzten Zieles liege. Dieses sollte somit relativ einfach erreichbar sein, wird aber vielleicht doch etwas länger dauern als ich ursprünglich erwartet hatte.

Noch schlechter sieht es da leider bei den Investitionen für Peer-to-Peer-Kredite aus. Da ich bereits seit einiger Zeit meine Investitionen von Auxmoney* abziehe und im April sehr wenig in andere Plattformen investiert hatte, steht hier nur eine Erhöhung um lächerliche 1,63 Anteile1 zu Buche. Insgesamt habe ich somit Ende April nur knapp 20% meines Ziels für das Gesamtjahr erreicht. Das ist eine ziemlich schlechte Entwicklung und hier muss ich definitiv nachlegen und mehr tun.

Die Investitionen an der Börse liefen im Vergleich dazu aber recht ordentlich, sodass ich diese um 72,28 Anteile1 erhöhen konnte. Das war mir wichtig, da ich mein Depot dieses Jahr schließlich um ganze 700,00 Anteile1 vergrößern will und auch einige der Dividenden mitnehmen möchte, die da noch anstehen.

Besonders ärgert mich aber die kurzfristige Erhöhung meiner Verbindlichkeiten, aufgrund der Verlängerung diverser Abos. Dadurch sind meine Schulden wieder um 56,12 Anteile1 gestiegen. Da aber mit April einige monatliche Belastungen weggefallen sind, bin ich zuversichtlich mein Jahresziel von 400,00 Anteilen1 noch erreichen zu können. Ein herber Schlag war der April aber diesbezüglich trotzdem.

In Bezug auf meine Habenzinsen lief der April relativ gut und ich habe mit 15,87 Anteilen1 den zweitbesten Monat erlebt, seit ich in Peer-to-Peer-Kredite investiere. Ich bin hier guter Dinge, dass das Ziel von 150,00 Anteilen1 für das Gesamtjahr erreicht werden kann, vor allem wenn ich das Investitionsziel weiter verfolge und vor allem auch erreiche.
Dividenden habe ich im April nicht erhalten.

Vom finanziellen Standpunkt aus gesehen war der April gefühlt also ein ziemlicher Flop, obwohl meine Sparquote bei 16,11% lag. Gerade die erhöhten Ausgaben, die ich diesen Monat hatte, haben dafür gesorgt, dass die Vermögensbildung erschwert wurde. Da habe ich mich in dem Monat aber auch leider etwas treiben lassen und ein paar Impulskäufe getätigt, die meine Bilanz verhagelt haben. Für den Mai wünsche ich mir da definitiv etwas mehr Disziplin und einen stärkeren Fokus auf meine Ziele.

Was macht die Selbstständigkeit?

Der April war bezüglich meiner Selbstständigkeit wenig fördernd. Leider konnte ich nur ein wenig am Blog arbeiten und darüber hinaus nicht viel anderes erledigen. Dennoch plane ich da zukünftig aktiver zu sein und entsprechend auch meine Einnahmen zu steigern.

Tote Hose bei Bildung & Kultur

Wow, das war ein verdammt schlechter Monat. Nachdem ich von Januar bis März kein einziges Buch gelesen habe, habe ich zumindest damit mal wieder angefangen, bin aber nur zur Hälfte durch gekommen, da ich ein ziemlich langsamer Leser bin und ich mich auch viel zu leicht ablenken lasse. Hier muss ich lernen: Fokus ist alles! Mein Ziel von 6 Fachbüchern und 3 Romanen für das Gesamtjahr ist in Gefahr, also muss ich auch hier umschwenken und disziplinierter werden.

Sportliches Mittelmaß

Was meine sportlichen Aktivitäten angeht, so habe ich zumindest die durchschnittlichen 4,75 Stunden Ausdauersport geschafft. Nachdem ich im Februar und März zusammen nur 3 Stunden erreicht hatte, ist das sogar eine deutliche Steigerung. Insgesamt habe ich somit 25% meines Jahreszieles erreicht. Mit etwas Mühe sind die 60 Stunden also durchaus zu schaffen. Mich würde es aber durchaus freuen, wenn ich da sogar oben noch etwas drauflegen könnte. Insgesamt bin ich aber ganz zufrieden, dass ich die vergangenen zwei Monate schon deutlich überboten habe und eine weitere Steigerung liegt durchaus im Rahmen des Möglichen.

Die Gewichtsreduzierung stand im April mit 1,0 kg zu Buche, was nicht viel ist, aber immerhin schon etwas. Die 5,0 kg bis Jahresende sollten also machbar sein, wenn ich mein Sportziel einhalte und weiter auf die Ernährung achte.

Fazit

Insgesamt war der April ein sehr durchwachsener Monat, der mich auch körperlich und psychisch etwas genervt hat. Die Wetterschwankungen gingen bei mir einher mit Migräneattacken und Depressionsschüben, finanziell und auf die Selbstständigkeit bezogen lief es überhaupt nicht wie gewollt und mit der Bildung war’s ebenfalls eher mau. Einzig die körperliche Betätigung war für mich mehr oder weniger zufrieden stellend.

Im Mai muss ich mich deutlich mehr anstrengen und bisher läuft dieser auch ganz gut. Mehr dazu erfährst du dann im entsprechenden Monatsrückblick am 12.06.2019!

Hast du Tipps und Tricks mit den verschieden, geschilderten Missständen umzugehen? Dann lass‘ mir doch einen Kommentar da 🙂